Kinderosteopathie


Kinder sind einzigartig und voller Energie. Auch ihr Körper unterscheidet sich anatomisch, z.B. in der Lage der Organe stark vom Körper eines Erwachsenen. Und längere Zeit still zu liegen, gehört meist auch nicht zu den großen Stärken der Kinder.

Ihre Selbstheilungskräfte sind zwar meist besonders stark ausgeprägt. Sie können ihre Beschwerden anfangs aber gar nicht und später oft nur ungenau spezifizieren und ausdrücken. Gerade Babys schreien einfach nur, egal ob sie hungrig sind oder Schmerzen haben.

Kinderosteopathie

Daher muss der Therapeut hier ganz besonders einfühlsam und aufmerksam beobachten und fühlen, um die Bewegungseinschränkungen des kleinen Körpers zu finden.

Die hierbei eingesetzten Techniken sind besonders sanft, und gerade ängstliche Kinder können beispielsweise auf dem Arm der Mutter behandelt werden.

So wird versucht, Dysfunktionen zu finden und zu behandeln, die beispielsweise durch Kompressionen während der Schwangerschaft oder der Geburt entstanden sind. Dies ist besonders häufig der Fall, wenn Hilfsmittel wie Saugglocke, Zange oder Kaiserschnitt bei der Geburt zum Einsatz kamen.

Einige wesentliche Beispiele für die Indikation einer osteopathischen Behandlung von Säuglingen und Kindern:

  • Übermäßiges Spucken
  • Koliken
  • Ausdauerndes Schreien ("Schreibabys")
  • Asymmetrien des Schädels, des Gesichts oder des Körpers
  • Sichelfüße
  • Hüftprobleme
  • Begleitend zur Zahnspange
  • Kopfschmerzen und Migräne bei Kindern
  • Menstruationsprobleme bei Mädchen
  • ...

Die Osteopathie kann nur funktionelle Beschwerden verbessern. Daher entscheidet vorher der Arzt, ob eine Behandlung mit osteopathischen Techniken in Ihrem persönlichen Fall möglich ist.

Eine anteilige Übernahme bis zu 80% der Behandlungskosten durch die Krankenkasse ist in diesem Fall mittlerweile bei vielen Krankenkassen möglich!

Weitere Informationen zur Entstehungsgeschichte der Osteopahtie sowie der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten finden Sie hier: